Keine Ahnung wo diese Schaltung her kommt, aber ganz schnell damit werfen, das ist so falsch, dass es sich nicht lohnt einzelne Punkte aufzuführen.
Das mit dem Netzteil vom Festplattengehäuse wird wohl eher nichts, diese Netzteile laufen ohne Last auf 5V meistens nicht an.
Bewegungsmelder
Moderator: Guido Körber
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Re: Bewegungsmelder
Die Optokoppler-Schaltung kommt aus dem Buch Linux Hardware Hackz S.201f: http://books.google.de/books?id=fjw_znd ... er&f=false. Den Schalter und die Beschaltung des IO-Warrior habe ich daran gebastelt. Im Begleittext steht noch:
... Die Eingänge sind durch A und B bezeichnet. Hier lassen sich Gleichspannungen im Bereich von vier bis 60V anschließen (Pluspol an A). Die Eingangsspannung gelangt auf ene "Dummheits-Diode". Es folgt ein Leistungstransistor, der zusammen mit den ensprechenden Widerständen und einer Z-Diode eine Konstantstromquelle bildet, die eine Strom von etwa 20mA liefert. Dieser Strom steuert die LED des Optokopplers an. Um pulsierende Schaltsignale an den Rechner-Steuereingängen zu vermeiden, ist dem Optokopplerausgang ein RC-Siebglied nachgeschaltet. ....
Wenn das also völliger Dünnsinn ist, weg damit, kann ich nicht beurteilen, deshalb frage ich ja.
Also jetzt noch mal von vorne:
Ich nehme eine 12V externe Spannungsquelle, gehe von + über eine Widerstand auf die LED des Optokoppler (kann ich 4n25 nehmen?) und gehe zurück über meinen Schalter/Taster auf Minus an die Spannungsquelle. Auf der geschalteten Seite des Optokoppler verbinde ich bspw. P0.0 oder P0.1 oder ... an den einen Pol und Masse (oder +5V?) vom IO-Warrior an den anderen Pol? Passt das dann?
Gruß, Jan
... Die Eingänge sind durch A und B bezeichnet. Hier lassen sich Gleichspannungen im Bereich von vier bis 60V anschließen (Pluspol an A). Die Eingangsspannung gelangt auf ene "Dummheits-Diode". Es folgt ein Leistungstransistor, der zusammen mit den ensprechenden Widerständen und einer Z-Diode eine Konstantstromquelle bildet, die eine Strom von etwa 20mA liefert. Dieser Strom steuert die LED des Optokopplers an. Um pulsierende Schaltsignale an den Rechner-Steuereingängen zu vermeiden, ist dem Optokopplerausgang ein RC-Siebglied nachgeschaltet. ....
Wenn das also völliger Dünnsinn ist, weg damit, kann ich nicht beurteilen, deshalb frage ich ja.
Also jetzt noch mal von vorne:
Ich nehme eine 12V externe Spannungsquelle, gehe von + über eine Widerstand auf die LED des Optokoppler (kann ich 4n25 nehmen?) und gehe zurück über meinen Schalter/Taster auf Minus an die Spannungsquelle. Auf der geschalteten Seite des Optokoppler verbinde ich bspw. P0.0 oder P0.1 oder ... an den einen Pol und Masse (oder +5V?) vom IO-Warrior an den anderen Pol? Passt das dann?
Gruß, Jan
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Re: Bewegungsmelder
Hallo Jan...
ich habe mir mal die Mühe gemacht, Dir eine Schaltung zu entwerfen.
Diese Schaltung kannst Du flexibel einsetzen.
Ich würde an statt der Chinch-Buchse ein 9 polige Sub-D Buchse verwenden.
Deine Sensoren (Schalter) kannst Du dann über je einen SUB-D (9) Stecker anschließen,
die Konfiguration nimmst Du dann im Stecker des jeweiligen Sensoren vor, somit ist eine
individuelle Anpassung für jeder Art von Sensoren möglich und ein verstecken ist so auch unproblematisch. Als Verbindungskabel kannst Du dann Handelsübliche SUB-D Kabel nehmen.
Du kannst dann auch über diesen Stecker gleich die Geräte ( Bewegungsmelder usw. mit Strom versorgen
Wenn Du jeweils eine Leiterplatte für 8 Eingänge machst, kannst Du diese Stapeln und die x-Anschlüsse durchschleifen.
Die Widerstände an der Basis des Optokoppler habe ich vorsorglich mal angeschlossen, denn ein offene Basis kann so manche nette Störung mit sich bringen ... musst Du mal ausprobieren ob diese wirklich gebraucht werden.
Eine zusätzlich LED vor dem Optokoppler zeigt Dir dann den jeweiligen Zustand am Anschluss an, die gegenläufige Diode schützt dein Optokoppler gegen verpolung ... nicht aber wenn zu viel Spannung angelegt wird, da müsste dann noch ein Überspannungs Schutz rein z.B. Z-Diode ... ist immer eine Frage wer damit arbeitet und was für einen Unsinn damit macht ... z.B. 220V drauf geben ... oder so was ... denn dann wird es auf jeden Fall Aufwendiger :-)
Eine weiter LED am jeweiligen Taster, zeigt den Nutzer die Funktion (Taster gedrückt) an.
Gruss Ralf
ich habe mir mal die Mühe gemacht, Dir eine Schaltung zu entwerfen.
Diese Schaltung kannst Du flexibel einsetzen.
Ich würde an statt der Chinch-Buchse ein 9 polige Sub-D Buchse verwenden.
Deine Sensoren (Schalter) kannst Du dann über je einen SUB-D (9) Stecker anschließen,
die Konfiguration nimmst Du dann im Stecker des jeweiligen Sensoren vor, somit ist eine
individuelle Anpassung für jeder Art von Sensoren möglich und ein verstecken ist so auch unproblematisch. Als Verbindungskabel kannst Du dann Handelsübliche SUB-D Kabel nehmen.
Du kannst dann auch über diesen Stecker gleich die Geräte ( Bewegungsmelder usw. mit Strom versorgen
Wenn Du jeweils eine Leiterplatte für 8 Eingänge machst, kannst Du diese Stapeln und die x-Anschlüsse durchschleifen.
Die Widerstände an der Basis des Optokoppler habe ich vorsorglich mal angeschlossen, denn ein offene Basis kann so manche nette Störung mit sich bringen ... musst Du mal ausprobieren ob diese wirklich gebraucht werden.
Eine zusätzlich LED vor dem Optokoppler zeigt Dir dann den jeweiligen Zustand am Anschluss an, die gegenläufige Diode schützt dein Optokoppler gegen verpolung ... nicht aber wenn zu viel Spannung angelegt wird, da müsste dann noch ein Überspannungs Schutz rein z.B. Z-Diode ... ist immer eine Frage wer damit arbeitet und was für einen Unsinn damit macht ... z.B. 220V drauf geben ... oder so was ... denn dann wird es auf jeden Fall Aufwendiger :-)
Eine weiter LED am jeweiligen Taster, zeigt den Nutzer die Funktion (Taster gedrückt) an.
Gruss Ralf
Re: Bewegungsmelder
Ralf, tausend Dank für den Schaltplan und die guten Anregungen. Mit den Sub-D-Steckern finde ich eine gute Idee, da man damit noch etwas flexibler bei den Schalteinheiten (Taster, Schalter, Bewegungsmelder, ...) operieren kann und die Kabel gibt es ja als Standardware. Das Gesamtkonzept erscheint mir damit schlüssig und sinnvoll umsetzbar.
Da ich nicht jeden Tag mit dem Conrad- oder Reicheltkatalog verbringe noch einige kurze Hilfestellungen zu den Bauteilen:
- Kann ich als Optokoppler den Klassiker 4N25 verwenden, bspw bei Reichelt 0,21 €/Stk?
- Welchen Diodentyp sollte ich für D1, D2, ... verwenden, muss ja eigentlich nur sperren, oder?
- Kann ich für die Kontroll-LEDs 9,10,12,... bspw. Reichelt: LED 3MM ST GN verwenden, oder besser spezielle 12V LEDs mit integriertem Vorwiderstand LED 3MM 12V GN? Den 1k-Ohm R9 benötigt die Schaltung ja für den Optokoppler, oder?
Danke und Gruß, Jan
Da ich nicht jeden Tag mit dem Conrad- oder Reicheltkatalog verbringe noch einige kurze Hilfestellungen zu den Bauteilen:
- Kann ich als Optokoppler den Klassiker 4N25 verwenden, bspw bei Reichelt 0,21 €/Stk?
- Welchen Diodentyp sollte ich für D1, D2, ... verwenden, muss ja eigentlich nur sperren, oder?
- Kann ich für die Kontroll-LEDs 9,10,12,... bspw. Reichelt: LED 3MM ST GN verwenden, oder besser spezielle 12V LEDs mit integriertem Vorwiderstand LED 3MM 12V GN? Den 1k-Ohm R9 benötigt die Schaltung ja für den Optokoppler, oder?
Danke und Gruß, Jan
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Re: Bewegungsmelder
Der genaue Typ des Optokopplers ist ziemlich nebensächlich, genau so wie die Diode, 1N4148 passt schon.
Bei den LEDs hat ein Vorwiderstand nichts zu suchen, der 1K liegt ja in Reihe mit Optokoppler und LED, nach dem alten Ohm kann in einer Reihenschaltung überall nur der selbe Strom fließen.
Bei den LEDs hat ein Vorwiderstand nichts zu suchen, der 1K liegt ja in Reihe mit Optokoppler und LED, nach dem alten Ohm kann in einer Reihenschaltung überall nur der selbe Strom fließen.
Re: Bewegungsmelder
Moin,
habe inzwischen meine Bauteile von reichelt bekommen, nun kann's losgehen. Der 6-polige Optokoppler 4N25 hat an einem Pin eine Punktmarkierung? Gibt es dabei eine Standardbeschaltung? Pin1 mit Markierung unbeleget, daneben Anode und dann Kathode, oder wie weiß ich, welcher Pin was ist? Auf der anderen Seite natürlich genauso?
Danke und Gruß, Jan
habe inzwischen meine Bauteile von reichelt bekommen, nun kann's losgehen. Der 6-polige Optokoppler 4N25 hat an einem Pin eine Punktmarkierung? Gibt es dabei eine Standardbeschaltung? Pin1 mit Markierung unbeleget, daneben Anode und dann Kathode, oder wie weiß ich, welcher Pin was ist? Auf der anderen Seite natürlich genauso?
Danke und Gruß, Jan
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Re: Bewegungsmelder
Hallo Jan,
im Datenblatt steht so was ... erst lesen dann fragen ...
http://www.datasheetcatalog.org/datashe ... d/4N25.pdf
mfg
R.Greinert
im Datenblatt steht so was ... erst lesen dann fragen ...
http://www.datasheetcatalog.org/datashe ... d/4N25.pdf
mfg
R.Greinert